Aus der Einsicht, daß verschiedene therapeutische Methoden auf verschiedene Ebenen und Zustände des menschlichen Bewußtseins wirken, ist die Integrale Psychotherapie entstanden. Sie ist ein psychologisches Metamodell, das die Entwicklung des menschlichen Bewußtseins beschreibt und daraus ableitet, welche Methoden bei welchen Störungen am effektivsten wirken. Dieser theoretische Hintergrund ermöglicht es, anhand Ihres Themas gezielt eine oder mehrere Therapiemethoden auszuwählen. Eine genauere Beschreibung finden Sie hier. Da verschiedene Methoden verschiedene sich ergänzende Perspektiven auf das gleiche Problem erlauben, ermöglicht Ihnen die Methodenvielfalt auch eine umfassende Sicht, aus der heraus Sie Ihre eigenen Schlüsse ziehen können. Um diesem Ansatz gewachsen zu sein, erweitere ich seit Jahren kontinuierlich mein Methodenspektrum.
Humanistische Psychotherapie Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers und Methoden der Gestalttherapie nach Fritz Pearls dienen dazu, emotionale Verletzungen zu integrieren. Dahinter steht die Erfahrung, daß schon das Erinnern und Verstehen sowie der Ausdruck nichtgelebter Gefühle heilsam ist. Die Gesprächstechniken sind außerdem gut geeignet, die eigenen Potentiale und Wünsche zu erforschen.
Systemische Psychotherapie berücksichtigt, daß jeder Mensch Teil eines sozialen Systems ist. Das heißt, daß psychische Störungen auch eine Funktion innerhalb der Familie oder anderer sozialer Kontexte haben. Erfahrungsorientierten Methoden wie z.B. Psychodrama oder Familienaufstellungen / Systemaufstellungen helfen Ihnen, sich dieser Funktion bewußt zu werden und diese bei Bedarf zu ändern.
Individual-Systemische Therapie (Voice Dialogue, IFS) Auch Ihre individuelle Psyche ist letztlich ein System. Sie besteht aus verschiedenen Bereichen / Persönlichkeitsanteilen, die es miteinander in Einklang zu bringen gilt. Voice Dialogue und Internal Family System sind zur Zeit meines Erachtens die besten Methoden, um die verschiedenen Dimensionen des Bewußtseins erfahrbar zu machen.
Körperpsychotherapie dienen vor allem dazu, das Körpergedächtnis zu aktivieren. Das wird notwendig, wenn die Ursachen für Ihre heutigen Probleme in sehr frühen, präverbalen Lebensphasen liegen sollten. Außerdem können damit das eigene Körperbewußtsein sowie der Zugang zu den Gefühlen verbessert werden. Ich verwende vor allem Körperhaltungen aus der Bioenergetik.
Atemtherapie ist ein weiterer wichtiger Bereich der körperorientierten Methoden. Durch vertieftes, verbundenes Atmen kann gleichfalls das Körpergedächtnis aktiviert werden. Allerdings kann diese Atemtechnik auch in spirituelle und transpersonale Bewußtseinszustände führen. Meine Form ist an das holotrope Atmen und Rebirthing angelehnt, doch verwende ich es sehr viel weicher, so daß es eher der Vivation nahekommt.
Transpersonale Psychotherapie findet vor allem bei spirituellen Krisen Anwendung. Hier geht es darum, Erfahrungen, die über das normale Tagesbewußtsein hinausgehen, zu verstehen und zu integrieren. Solche Erfahrungen können spontan auftreten, aber auch als Folge von existentiellen Lebensereignissen, Drogenkonsum oder spiritueller Praxis. In diesem Bereich arbeite ich neben dem Gespräch auch mit imaginativen Techniken und Meditation.
Sterbebegleitung Viele Menschen wünschen sich heute, daß der Tod möglichst überraschend kommen und schnell vorbei gehen soll. Ich vertrete die Auffassung, daß es besser ist, sich darauf vorzubereiten. Dies geschieht, indem man alles, was in dieser Welt noch offen ist, so weit wie möglich abschließt. Für diese Arbeit kommen die verschiedensten therapeutischen Methoden in Frage. Außerdem verwende ich Meditation und imaginative Techniken, um Ihnen zu helfen, das Wesen des Todes besser zu verstehen und die Angst davor zu bewältigen.
Beratung als Methode bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärung. Hier geht es in erster Linie um Wissensvermittlung, damit Sie eine bessere Basis für Ihre Entscheidung haben. Fragen können helfen, daß Aspekte, die bisher nicht genügend berücksichtigt wurden, eine angemessene Aufmerksamkeit bekommen.
An den Grenzen meiner eigenen Möglichkeiten kooperiere ich mit befreundeten Therapeuten.
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