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Meine Grundeinstellung zur Psychotherapie Das normale Leben in der Welt ist der Platz, an dem natürlicherweise unsere Persönlichkeitsentwicklung stattfindet. Doch manchmal geraten wir dabei in eine Sackgasse. Dann kann eine kürzere oder längere Unterstützung durch einen Psychotherapeuten hilfreich sein. Diese Unterstützung kann Impulse geben, aber das Leben in der Welt nicht ersetzen. Deshalb ist für mich Psychotherapie ein Hilfsmittel, um Sie möglichst schnell in das normale Leben zurückzuführen, damit Sie in der Welt Ihre eigenen Schritte gehen können. Seit meiner Jugend interessiert mich die Frage: Was ist Bewusstsein? Das hat mich dazu bewogen, nicht nur Psychologie zu studieren und Therapietechniken zu erlernen, sondern mit verschiedenen Selbsterfahrungsmethoden auch praktisch bis an die Grenzen meiner eigenen Psyche zu gehen. Auf diesem Weg lernte ich viele Zustände kennen, zu denen unser Bewußtsein fähig ist – von tiefer Depression und Verwirrtheit bis hin zu sogenannten Gipfelerfahrungen, die weit über die persönliche Psyche hinausgehen. Rückblickend waren die schwierigsten Lebensereignisse meine besten Lehrer und ermöglichen es mir heute, Ihre Situation zuerst einmal anzunehmen – mag sie auf den ersten Blick auch noch so seltsam oder unglaublich erscheinen. In der praktischen Arbeit orientiere ich mich an den ethischen Richtlinien der Systemischen Therapie. Dazu gehören: |
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Anliegenorientierung: Sie bestimmen die Ziele, die Sie erreichen wollen. |
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Selbstbestimmung: Sie haben das Recht, meine Vorschläge abzulehnen. |
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Klientenkompetenz: Die Lösung liegt in Ihnen - ich unterstütze Sie lediglich beim Finden Ihrer eigenen Wahrheit. |
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Ressourcenorientierung: Meistens kennen Sie Ihre Probleme ganz gut. Ich versuche, Ihre Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was Ihnen dadurch vielleicht aus dem Blick geraten ist. |
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Transparenz: Therapie ist keine Hexerei. Ich sage Ihnen gerne, was ich tue und warum ich es tue. |
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Theoretisch basiert meine Arbeit auf dem mehrdimensionalen Bewußtseinsmodell nach Ken Wilber. Der zentrale Begriff seiner Philosophie ist „Evolution“. Nach diesem Ansatz ist ein psychisches Problem keine Krankheit im medizinischen Sinne - nämlich das etwas Heiles kaputt gegangen ist - sondern eine Stagnationen in der Persönlichkeitsentwicklung. Folgerichtig sehe ich meine Aufgabe nicht darin, den Ausgangszustand wiederherzustellen, sondern darin, Ihnen bei Ihrer Selbstentwicklung zur Seite zu stehen. |
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